EBICS= Electronic Banking Internet Communication Standard.
Ein europäischer Standard für den sicheren, verschlüsselten Datenaustausch zwischen Unternehmen und Banken.
ISO 20022: Dies ist ein internationaler Standard für den Austausch von Finanzdaten, der den gesamten Zahlungsverkehr betrifft. Er verbessert die Datenqualität und ermöglicht die Übermittlung detaillierter Transaktions-Informationen, was die Sicherheit und Effizienz im Zahlungsverkehr erhöht.
VoP= Verification of Payee, also die „Überprüfung des Zahlungsempfängers“. VoP ist ein Sicherheitsverfahren im Zahlungsverkehr, das sicherstellt, dass der eingegebene Name des Empfängers mit dem tatsächlichen Kontoinhaber übereinstimmt.
VoI= Verification of Identity. Dies ist ein ergänzendes Konzept zu Verification of Payee (VoP). VoI zielt darauf ab, die Identität eines Zahlungsteilnehmers (nicht nur den Namen) zu prüfen.
Das Verfahren kann Ihnen ggf. bei der Umstellung in Ihrem Banking-Programm begegnen, sofern dort bereits EBICS 3.0 verwendet wird.
CCT: Auftragscode im EBICS-Verfahren, bei welchem keine Empfängerprüfung ausgelöst wird (Opt-Out von der VOP)
CTV: Auftragscode im EBICS-Verfahren, der die Empfängerprüfung auf Basis einer regulären Überweisung auslöst (Opt-In von der VoP)
CIV: Auftragscode im EBICS-Verfahren, welcher die Empfängerprüfung im Rahmen einer Echtzeitüberweisung auslöst (Opt-In von der VoP)
VPZ= Verification of Payee Report. Eine Berichtsdatei, die im Rahmen der Empfängerüberprüfung erstellt wird. Die Datei wird Ihnen über den EBICS-Server zur Abholung und Prüfung bereitgestellt, bevor der Auftrag freigegeben werden kann.
Der VPZ-Bericht enthält die Übersicht über den Status aller enthaltenen Transaktionen:
M = Exact match
P = Partial Match
N = No match
camt.053: Diese Abkürzung steht für Cash Management Message 053. Das Format camt.053 dient zur Übermittlung der vollständigen Buchungen eines Bankkontos für einen bestimmten Zeitraum, entspricht also dem elektronischen Kontoauszug.